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Bekannte Probleme
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Keine Unterstützung für Stücklisten vom Typ „Assembly“
Aufgrund einer Einschränkung in SAP Business One können Stücklistenartikel (Bill of Materials) des Typs Assembly in COBI.wms derzeit nicht unterstützt werden:
Vorabzuordnung von Chargen- und Seriennummern für Picklisten
Wenn Sie Ihren Lagermitarbeitern vorgeben möchten, welche Chargen- oder Seriennummern bei einer Pickliste entnommen werden sollen (statt dass diese selbst auswählen), muss Folgendes beachtet werden:
Hinweis: Diese Einschränkung betrifft nur Picklisten ohne Lagerplätze. In Lagern mit Lagerplatzverwaltung besteht dieses Problem nicht.
Beispielszenario: Eine Pickliste basiert auf einem Kundenauftrag und enthält einen chargenpflichtigen Artikel. (Gilt ebenso für andere Picklistentypen und für Seriennummern.)
In SAP Business One gibt es zwei Möglichkeiten, Chargen vorab für eine Pickliste zuzuordnen:
- Nur im zugrunde liegenden Kundenauftrag zuordnen
- Sowohl im Kundenauftrag als auch direkt in der Pickliste zuordnen
Die zweite Variante wäre inhaltlich ideal — denn ein Kundenauftrag kann mehrere Picklisten haben, und die Zuordnung nur im Auftrag wäre nicht eindeutig.
Jedoch: Es gibt eine Einschränkung in der Service-Layer / DI API von SAP Business One: COBI.wms kann eine Pickliste nicht aktualisieren, wenn diese bereits Chargenvorzuordnungen enthält.
Deshalb dürfen Chargen/Seriennummern nur im zugrunde liegenden Auftrag vorzugeordnet werden. Nicht direkt in der Pickliste!
Wenn mehrere Picklisten auf demselben Auftrag basieren, sehen die Lagerkräfte dann alle im Auftrag zugeordneten Chargen und können daraus wählen.
Datenbank-Views in COBI.wms neu erstellen (View "droppen")
Hintergrund / Anwendungsfall
Wenn für COBI.wms kundenindividuelle Anpassungen (Customizing) vorgenommen wurden oder sich Datenstrukturen in SAP Business One signifikant geändert haben, kann es vorkommen, dass die App diese neuen Datensätze nicht sofort erkennt. In solchen Fällen müssen die Datenbank-Views von COBI.wms aktualisiert bzw. neu angelegt werden.
Wie funktioniert der Mechanismus?
COBI.wms prüft bei jedem Login über das MDE-Gerät (Scanner), ob eine bestimmte Versions-View in der Datenbank des SAP-Mandanten existiert (die View cwXX__version).
Wird diese View gelöscht (“gedroppt”), bemerkt die App dies beim nächsten Login. Daraufhin stößt COBI.wms automatisch einen Prozess an, der alle COBI-spezifischen Views in der Datenbank einmal komplett neu und sauber anlegt. Veraltete oder fehlerhafte Views werden dabei überschrieben.
1. Die richtige View ermitteln
Der Name der View, die gelöscht werden muss, ist abhängig von der installierten COBI.wms App-Version (das `XX` steht für die Version).
| COBI.wms Version | Name der View |
| 2.38 | cw38__version |
| 2.40 | cw40__version |
| 2.42 | cw42__version |
| 2.43 | cw43__version |
- Hinweis: Bei zukünftigen Versionen setzt sich diese Logik entsprechend fort.
2. View löschen (Droppen)
Führen Sie je nach eingesetztem Datenbanksystem (SAP HANA, MSSQL oder Azure SQL) den entsprechenden Befehl in der Datenbank Ihres SAP-Mandanten aus.
Für Microsoft SQL Server (MSSQL) & Azure SQL
Öffnen Sie das SQL Server Management Studio (SSMS), wählen Sie die entsprechende Mandanten-Datenbank aus und führen Sie folgendes Skript aus (Beispiel für Version 2.43):
DROP VIEW cw43__version;